Geoharmonik
Der neue Begriff "Geoharmonik" wurde am 5. Februar 2017 von Karl und Helga Aldinger gefunden.
Geoharmonik umfasst Forschung, Lehre und Anwendung aller Einflusskriterien und Wirkmechanismen zur Harmonisierung von Erde, Mensch und Kultur im Sichtbaren und Unsichtbaren.
Geoharmonik soll das bezeichnen, was gemein hin mit „Geomantie" benannt wurde. Der Begriff "Geomantie" hat jedoch zwei gravierende Nachteile:
Zum ersten die ursprüngliche Bedeutung des Wortes als Erdweissagung, während er jedoch für die Harmonisierung der Erdenergien mit Mensch und Kultur benutzt wird, ähnlich dem bekannteren chinesischen „Feng Shui". In Wikipedia lesen wir darüber:
"Die heutige europäische Geomantie ist eine unwissenschaftliche esoterische Lehre, die sich selbst als „ganzheitliche“ Erfahrungswissenschaft versteht und versucht, die Identität eines Lebensraumes, eines Ortes oder einer Landschaft zu erfassen und diese durch Gestaltung, Kunst oder Raum- und Landschaftsplanung zu berücksichtigen und individuellen Ausdruck zu verleihen. Geomantie sei das Erkennen und Erspüren von guten Plätzen in Raum und Landschaft und damit die Grundlage für ein harmonisches und gesundes Wohnen und Leben. Die Aufgabe eines Geomanten bestehe darin, „baubiologisches Wissen“ mit der geomantischen Kunst zu vereinen, Räume zu gestalten, den guten Ort zu erkennen und zu erspüren und mit den Menschen in Einklang zu bringen. Damit hat sie sich von dem ursprünglichen arabischen Wahrsagesystem entfernt und ähnelt eher dem chinesischen Feng Shui."
Zum zweiten werden mit dem Begriff "Geomantie" Methoden in Verbindung gebracht, die nach unserer Ansicht nicht zur Harmonisierung der Erde beitragen können.
Dazu zählt in erster Linie die Befolgung von Anweisungen, die durch „Channeling" von Medien aus der "geistigen Welt" übermittelt wurden. Dadurch werden "schwarze" Strukturen aufgebaut, die die natürliche Selbstheilungskraft der Erde schwächen sollen mit dem Ziel die Rück-Anbindung des Menschen an seine ewige geistige Urheimat zu verhindern. Die Ausführenden wissen jedoch nichts davon und handeln in guten Glauben.
Hier die Dokumentation „Grün kaputt" von 1983 von Dieter Wieland zur Einstimmung.
Empfohlene Autoren
Nigel Pennick
Die klassische Einführung vom Begründer der Geomantie Geomantie ist das Wissen um die subtilen Kräfte der Erde und ihre Berücksichtigung und Anwendung beim Bauen. Das Handbuch der angewandten Geomantie ist das erste seiner Art. Der Neubegründer der Geomantie, Nigel Pennick, hat in einer Reihe von gestrafften Kapiteln das Wissen gebündelt, das uns als Grundlage für den Einstieg in die geomantische Praxis heute dienen kann.
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Jens Möller
Geomantie in Mitteleuropa.
Kraftlinien und Energiezentren in Süddeutschland
Das Buch untersucht Süddeutschland aus geomantischer Sicht und beschreibt die Region als ein Netz von Kraftlinien und energetisch bedeutsamen Orten.
Inhalt in Kürze:
- Darstellung eines Systems von „Kraftlinien“ (ähnlich Ley-Linien), die Landschaft, Berge, Kirchen und historische Orte verbinden
- Identifikation von Energiezentren wie Hügeln, Quellen, alten Kultplätzen und sakralen Bauwerken
- These, dass viele Kirchen und Klöster bewusst auf alten Kraftplätzen errichtet wurden
- Verbindung von Landschaftsformen mit spiritueller Wahrnehmung und Sensibilität
- Hinweise, wie Menschen diese Orte bewusst erleben und „erspüren“ können
2
Sue Stuart-Smith
Vom Wachsen und Werden:
Wie wir beim Gärtnern zu uns finden
Das Buch verbindet Psychologie, Naturerfahrung und Gärtnern und zeigt, wie die Arbeit mit Pflanzen unsere innere Entwicklung, Heilung und Identität fördern kann.
Kerngedanken:
- Gärtnern als seelischer Prozess
Pflanzen, Pflege und Wachstum spiegeln innere Prozesse wie Veränderung, Verlust und Neubeginn. - Struktur und Ordnung im Garten
Gärten wirken besonders stark, wenn sie klare Formen, Rhythmen und Muster haben (z. B. Wege, Beete, Kreise). Diese Strukturen geben Halt und Orientierung – ähnlich wie innere psychische Strukturen. - Bezug zu traditionellen und indigenen Gartenformen
Stuart-Smith beschreibt, dass viele indigene und traditionelle Kulturen Gärten nicht nur funktional, sondern symbolisch und gemeinschaftlich gestalten:- kreisförmige oder mandalaartige Anordnungen
- Verbindung von Nutzpflanzen, Ritual und Gemeinschaft
- Einbettung in natürliche Zyklen und Landschaft
- Garten als heiliger, bedeutungsvoller Raum, nicht nur als Nutzfläche
- Garten als Beziehungssystem
Zwischen Mensch, Pflanzen, Boden und Umgebung entsteht ein Netz von Beziehungen, das Achtsamkeit und Verbundenheit fördert.